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Vollzeit und stillen

Thema: Vollzeit und stillen

Hallo, wir basteln jetzt an Kind Nr. 3. Da ich seit vier Jahren die Hauptverdienerin bin und VZ arbeite (war bei Kind 1 und 2 anders), plane ich, nach dem Mutterschutz wieder voll zu arbeiten. Arbeite generell 2 Tage in der Woche von zu Hause aus, so dass ich 3 Tage in der Woche im Büro bin. Wer hat schnell wieder gearbeitet und trotzdem voll gestillt? Zum Bringen ist es zu weit, ca. 40 Minuten pro Tour. Habt Ihr abgepumpt? Würde mich über Erfahrungsberichte freuen. Stillen wäre mir super wichtig. Mimi

von Mibu am 06.06.2013, 10:58



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Ich habe das gemacht, allerdings waren meine Kinder schon ca. 5 Monate alt. Eins wurde mir ins Büro gebracht, beim anderen ging es nicht, da habe ich abgepumpt. Muttermilch aus dem Fläschchen zu trinken war kein Problem. Ich habe durchgesetzt, dass es einen Raum gibt mit abschließbarer Tür gab, der mir dann zur Verfügung stand. Trotzdem fand ich es ganz schön anstrengend, weil meine Termine manchmal länger dauerten als geplant - ich aber praktisch keinen Spielraum bis zum nächsten Abpumpen hatte. Eine Investition in eine gute, schnelle Doppelpumpe hätte sich gelohnt, ich habe da an der falschen Stelle gespart, mach das bloß nicht! Also, ich fand es stressig, aber wenn es nur wenige Tage in der Woche sind, ist es sicher machbar. LG, carla

von carla72 am 06.06.2013, 11:27



Antwort auf Beitrag von Mibu

Ich habe nach dem Mutterschutz nur Teilzeit gearbeitet, das Kind war immer ca. 6 Stunden ungestillt. Ich habe sie dann immer gestillt sobald wir zu Hause waren und auf der anderen Seite gleichzeitig mit einer Medela-Handpumpe abgepumpt. Die Portion hat dann locker gereicht für den nächsten Vormittag. Wenn ich mal einen ganzen Tag weg war,habe ich vorher etwas mehr gepumpt und an dem Tag selber nur schnell gepumpt wenn es drückte und das dann weggeschüttet. Bei 3 Tagen im Büro wirst Du vermutlich auch dort abpumpen müssen, musst dann sehen, ob das gut klappt. Das zusätzliche pumpen mit Kind an der anderen Brust würde ich dennoch empfehlen. Dann läuft die Milch nämlich super, während beim Abpumpen ohne Kind zwar die wässrige Milch sehr gut kommt wenn die Brust voll ist, die dickere nahrhaftere aber deutlich mühsamer zu bekommen ist.

von Linda761 am 06.06.2013, 13:29



Antwort auf Beitrag von Mibu

Du wirst eine ordentliche elektronische Doppel-Milchpumpe brauchen und einen Kühlschrank bzw. Kühltasche wo du die abgepumpte Milch unterbringen kannst. Ich kenne mehrer Frauen, die das gemacht haben, sie haben sich nicht beklagt. Letztlich hängt das "voll stillen" davon ab, wieviel Milch du pumpen kannst. Selbst eine ausgezeichnete Pumpe kann manchmal die Milchproduktion nicht so perfekt anregen wie der Säugling selber. Viel Glück!

von Pamo am 06.06.2013, 13:30



Antwort auf Beitrag von Mibu

Ich habe zwar nicht voll gearbeitet, aber einen Tag die Woche. Da habe ich mich auch 2 Mal mit meiner Milchpumpe in den Ruheraum zurück gezogen (den gibt's bei uns). Jetzt gehe ich wieder vier Tage und pumpe nur noch einmal (der Kleine ist knapp 9 Monate und isst auch schon Brei bzw. feste Nahrung). Ich habe die Medela Harmony. Viel Erfolg.

von blubb12 am 06.06.2013, 14:35



Antwort auf Beitrag von Mibu

Hallo, Achtung, dieser Beitrag ist etwas außerhalb der Norm :-) Ich habe niemals EZ gehabt, also immer noch 8 Wochen wieder voll gearbeitet. 100 km einfach Strecke, eine gute Std. Fahrt. Dazu noch häufig 1-3 tägige Dienstreisen. beide Kinder wurden 6 bzw. 8 Monet voll gestillt, insgesamt 13 bzw,. 14 Monate. Bei Kind 2 bin ich sogar mal gute 5 Tage nach Schottland geflogen als er gute 5 Monate alt war, es geht also vieles :-) Zudem habe ich immer nur mit dieser super-unmodernen NUK-Kolbempumpe gepumt, hatte nie eine andere, dafür davon 2 (eine Büro, eine Zuhause). Ich habe imKrhs die kleinen Glasflaschen der Babynahrung/Glukose) inkl. Deckel(!) umsonst bekommen. Darin haber schnellstmöglich angefangen Milch einzufrieren. Wichtig ist alles mit Datum zu versehen, damit man weiß, was zuerst weg muss. Zusätzlich hatte ich Milchauffangschlen, da ich beim Stillen auf der anderen Brust immer ausgelaufen bin. Das habe ich auch noch eingefroren. Ich habe immer da gepumpt wo ich war und dann eben mit heimgenommen und einegfroren. Für längere Dienstfahrten und Dienstreisen hatte ich eine elekt. Kühlbox im Auto. Die Kinder habe ich schnellstmöglich an den Sauger parallel zur Brust gewöhnt, die kannten es nie anders. Meine Stillpausen habe ich nicht "pro Tag" genommen, sondern gesammelt und eben alle 1-2 Wochen einen Stilltag (meist Mo oder Fr) eingelegt. Viele Grüße Désirée

von desireekk am 06.06.2013, 23:02



Antwort auf Beitrag von desireekk

Nachtrag: und wenn der Milchspendereflex mal gar nicht kommen wollte: Es gibt es Oxytozin-Nasenspray (Syntocinon), das löst den Milchspendereflex aus, DAS was jedes mal ein cooles Erlebnis :-) Viele Grüße Désirée

von desireekk am 06.06.2013, 23:24



Antwort auf Beitrag von desireekk

Hallo Desiree, sah die Milch bei Dir nach dem Auftauen aus wie frisch aus dem Kühlschrank? Bei mir hat das Einfrieren die Konsistenz immer geändert und darum habe ich es wenn möglich vermieden. LG Linda

von Linda761 am 07.06.2013, 10:06



Antwort auf Beitrag von Linda761

Ganz ehrlich? Ist schon 10 Jahre her, ich kann mich kaum erinnern. Zudem habe ICH ja fast nie aufgetaut, ich hatte ja frische :-) Konsistenz war ziemlich gleich, evtl. haben sich beim langsamen Auftauen die schuchten mehr abgeteilt. Aber die Milch ist dieselbe, sauer war sie jedenfalls nicht. Und immer noch besser als Aptamil & Co. Und bei meinem Job und bei meinen Abwesenheiten liess sich einfrieren gar nicht vermeiden. Wie gsagt: gut 5 Tage bei einem 5,5 Monate alten Kind (das auch noch groß und schwer ist) kannst Du nicht aus dem Kühlschrank bestreiten. Viele Grüße Désirée

von desireekk am 07.06.2013, 20:45