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Kind 13 Monate, tipps zum alleine im Bett einschlafen??

Thema: Kind 13 Monate, tipps zum alleine im Bett einschlafen??

Hallo zusammen, Vielleicht hat jemand tipps für uns. Unsere Kleine ist jetzt 13 Monate alt, bis sie 4 Monate war ca. ist sie alleine im Bett eingeschlafen. Dann kam die Phase wo das nicht mehr funktionierte, sie schlief nur im arm ein. Das hat uns soweit auch nie gestört, doch mittlerweile ist sie ganz schön groß und schwer (11 kg) Ich habe schon versucht sie in ihr Bettchen zu legen, auch schon mit 9 Monaten. Aber es endet immer gleich, sie ist müde aber turnt und krabbelt durchs Bett und lässt sich nicht zum schlafen bringen. Ich bleibe bei ihr sing ihr ihr gute Nachtlied vor, aber es bringt nichts und wenn wir raus gehen dann schreit sie wie verrückt, dass will ich auch nicht. Hat jemand tipps, wie man sie dazu bewegen kann in ihrem Bett einzuschlafen, ohne das sie so rum turnt. Ich will sie ja auch nicht da alleine lassen und sagen mach was du willst, ich geh raus. Das bringt ja nichts. Finde ich zumindest, ich will sie nicht in den Schlaf schreien lassen. Danke schonmal.

von bella2804 am 21.05.2015, 12:32



Antwort auf Beitrag von bella2804

Du wartest bis sie schläft. Bei uns dauert es 1 Stunde manchmal 1,5 Stunden. Mein Sohn ist inzwischen 3. Wir machen das seit ca. 2 Jahren mal mehr mal weniger erfolgreich. Nach einiger Zeit turnt sie nicht mehr im Bett. Du bietest immer mal wieder an eine Geschichte zu erzählen oder zu singen, aber nur wenn sie liegt. Dann wird sie irgendwann runter fahren und sich hinlegen und einschlafen. Hauptsache du bleibst ruhig und gelassen und schaffst ein Milieu zum Schlafen. Also still sitzen. nicht immer wieder ansprechen. Nicht auf Spielchen eingehen. Das lernt man mit der Zeit. Oder ihr lasst sie bei euch einschlafen, vielleicht geht das schneller? Bei uns nicht. Das einzige Andere, dass ich dabei liegen kann, anstatt zu sitzen. Das sind zumindest die Optionen, bei denen das Kind nicht schreit und ungestresst einschläft. Ich weiß, dass es hier viele Eltern gibt, bei denen es ne Stunde dauert und deren Kinder auch schon 3 oder 4 Jahre sind. Es ist sehr anstrengend und Kräftezehrend, aber es wird besser. Ich halte es für sinnvoll, sich die Zeit zu nehmen und das Opfer zu bringen. Du kannst dich auch mit deinem Mann abwechseln, dann ist es nicht ganz so belastend.

von Biene88 am 21.05.2015, 14:48



Antwort auf Beitrag von bella2804

Meine schläft seit ein paar Wochen in ihrem Bett. Erst lege ich mich mit ihr zusammen ins große Bett und halte sie eng umschlungen. Wenn sie nach wenigen Sekunden nicht aufhört zu schimpfen, darf sie noch ein paar Minuten toben, dann wieder umschlingen. Meist wird sie dann ruhig und schläft ein. Dann lege ich sie in ihr Bett. Habe keine Zeit allzu lange zu warten, weil sonst die Große zu lang aufbleibt ;-).

von Nachtwölfin am 21.05.2015, 17:42



Antwort auf Beitrag von bella2804

Habe damit ja nie große Probleme. Meine Kinder kennen es auch nicht anders. Es gab hier immer das gleiche Ritual und das von Anfang an. Die letzte halbe Stunde lief immer gleich ab und das ruhig und ohne viel Licht. Es gab es immer Phasen wo man da bleiben mussten (gerade bei den Mittleren ). Der war auch ein Schreibaby und dennoch schlief er weit vor den ersten Geburtstag gut ein duch. Jedenfalls halte ich ein Rytmus und ruhe am abend für wichtig. Ein wichtiger Faktor war auch das die Kinder müde seien mussten und zwar richtig. Dann lieber ne halbe Stunde länger draußen an der Luft turnen als mit biegen uns brechen zu versuchen sie um 19.30 Uhr im Bett zu haben und da noch ne Stunde mit rum zu hampeln. In den Schlaf schreien lassen, halte ich auch für falsch und bringt in meinen Augen nix außer ein verstörtes Kind.

von dana2228 am 22.05.2015, 07:38



Antwort auf Beitrag von dana2228

wegen: das kind muss richtig müde sein, würde bei uns überhaupt nicht funktionieren. bring ich ihn halb acht ins bett, seine schlafenszeit, schläft er halb neun. bring ich ihn halb neun ins bett, schläft er halb zehn. geht er um acht ins bett, schläft er um neun, usw. er braucht wirklich die zeit um runter zu kommen. sowas gibts also auch. da er aber meist gegen sieben aufwacht, selbst wenn er später ins bett geht, ist bei uns eine feste bettgehzeit wichtig. am we geht er übrigens halb/um sieben schlafen, weil er zu hause keinen mittagsschlaf macht und auch da schläft er nach einer stunde.

von Biene88 am 22.05.2015, 11:52



Antwort auf Beitrag von Biene88

Klar gibt es das! Hab jetzt von den Erfahrungen meiner Kinder gesprochen. Mein Kleinster ist fast 14 Monate und ja nach Mittagsschlaf ist er ab 19/20 Uhr müde. Wenn er jedoch mittags lange schläft und den Tag viel im Auto verbringt, kann ich mich noch so bemühe ihn um 19 Uhr ins Bett zu bringen. Da sitze ich dann 30/40 min daneben. Dann lieber um 19.30/20 Uhr und 2 min Kopf streicheln. Kommt bei MEINEN auf sie selbe Uhrzeit raus halt nur mit weniger Streß! Aber das muss deshalb nicht bei jeden so sein. Im Übrigen ist es bei meinen kleinsten auch egal ob er vor 19 Uhr oder nach 20 Uhr ins Bett geht. Die Aufstehzeit ist deshalb auch die selbe. :-)

von dana2228 am 22.05.2015, 12:33



Antwort auf Beitrag von bella2804

Hallo, mit 13 Monaten ist die Kleine ja fast noch ein Baby - da kann man schlecht etwas aushandeln wie zB mit älteren Kindern (noch ein Hörspiel hören, selbstbestimmt einschlafen oder dabei bleiben aber etwas lesen o.ä.) und es ist sowieso jedes Kind anders. Daher kann ich Dir nur etwas vorschlagen und Du musst schauen, was evtl. für euch passen könnte bzw. müsstest dann noch ein paar Infos geben, weil ja auch für jedes Elternteil andere Dinge ok/umsetzbar sind ;) Müde sein ist eine wichtige Voraussetzung um nicht allzu lange zu brauchen bis man eingeschlafen ist. Gleichzeitig darf der tote Punkt natürlich auch nicht überschritten sein - sonst wird es wieder schwieriger. Da sich der Schlafbedarf von Kindern entwicklungsbedingt immer wieder mal ändert, muss man da manchmal mit den Schlafenszeiten etwas experimentieren und das auch jeweils über einen Zeitraum von etwa 2 Wochen, weil eine andere Schlafenszeit an einem oder nur wenigen Tagen meist keine generelle Veränderung bringt. Was immer gut und hilfreich ist, ist am Spätnachmittag nochmal raus gehen, sich richtig austoben (draußen oder drinnen), mal ein Bad nehmen o.ä. bevor das ruhigere Abendritual startet. Dass die Kleine Deine Nähe braucht um entspannt in den Schlaf zu finden ist ganz normal (als ganz kleiner Säugling war ihr Deine Nähe bzw. räumliche Abwesenheit einfach weniger bewusst). Daher ist Einschlafbegleitung in welcher Form auch immer bis zum Kindergartenalter entwicklungsgerecht (was nicht heißt dass Du sie mit 3 immer noch herum tragen sollst/musst) - die Art der Begleitung kann man jeweils dem Alter des Kindes anpassen: einschlafstillen, umher tragen, nur noch im Arm halten/wiegen oder daneben liegen, neben dem Bett sitzen und die Hand halten, ohne Körperkontakt im Zimmer sitzen usw. http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/stichwortsuche.htm?stichwort=einschlafen-im-kleinkindalter Eine Veränderung von hundert auf null also von herumtragen zu ins Bett legen, würde kaum ein Kind einfach so mitmachen - wer verzichtet schon gerne ohne Protest auf lieb gewonnene Gewohnheiten? Aber das muss ja auch nicht sein und es macht schon viel aus die Perspektive zu ändern und die Einschlafbegleitung selbst zu genießen - diese Zeit geht so schnell vorbei - Haushalt, TV Programm und sonstige Erledigungen bleiben hingegen... Wenn Du die Kleine jetzt nicht mehr herumtragen kannst/willst, kannst Du ihr das ruhig so sagen und dann müsst ihr eine für beide Seiten akzeptable Alternative finden. Ob das nun ist, dass Du Dich mit ihr im Arm gemütlich hinsetzt und sie ins Bett legst, wenn sie eingeschlafen ist oder Dich auf eine Matratze neben ihr Bett legst, ihre Hand hältst oder was auch immer ist eigentlich egal, aber kleine Schritte sind auf jeden Fall leichter umsetzbar. Bleib konsequent dabei, dass Du sie nicht tragen willst, aber gesteh ihr auch zu, dass sie möchte, dass Du bei ihr bleibst bis sie eingeschlafen ist (ob das schneller geht, wenn Du sie später ins Bett bringst müsste man wie gesagt mal über 14 Tage ausprobieren). Dass sie turnt und krabbelt bis sie eingeschlafen ist, ist ok und nichts, was Du unterbinden müsstest/solltest. Vielleicht ist das einfach ihre Art runter zu kommen und vom Tag abzuschalten. Gerade wenn die Kleinen motorische Fortschritte machen wie krabbeln und laufen lernen ist der Bewegungsdrang kaum zu stoppen - bei manchen Kindern sogar im Schlaf nicht ;) Auch hier kann es unterstützend wirken vor der Bettruhe sich zB mit Papa nochmal draußen oder im großen Bett o.ä. richtig auszutoben - so hättest Du auch vor der Einschlafbegleitung nochmal eine halbe Std. für Dich. Wenn sie dann im Bett ist (falls sie das auf dem Arm nicht macht würde ich persönlich sie vermutlich aus Bequemlichkeit erstmal weiter im Arm einschlafen lassen), lass sie einfach machen - Du brauchst das nicht zu kommentieren und sie auch nicht hinzulegen - reagiere da gar nicht drauf - sie muss und wird von selbst zur Ruhe kommen - nur allein lassen solltest Du sie nicht und das (nicht mehr raus gehen) wird ihr mit der Zeit auch die Gewissheit geben, dass Du zuverlässig bleibst, bis sie schläft und sie darum nicht kämpfen muss. Wenn Du als Mama Dich da entspannst, wird das auch Dein Kind tun! Was meinst Du? LG & ein schönes Pfingstwochenende

von lanti am 22.05.2015, 14:14



Antwort auf Beitrag von bella2804

Hallo, danke schonmal für die ganzen Tipps. Sie hat ihren Rythmus schon lange die letzte Std läuft immer gleich ab, da hat sich auch nie was geändert. Es ist auch egal wann sie ins Bett geht sie steht auch immer zur gleichen Zeit auf ;-) Die Schlafenszeit haben wir schon eine Std. verschoben, weil sie einfach zu wach war sie geht jetzt erst gegen halb 8 oder 8 ins Bett. Und Austoben tut sie sich immer gut, ich weiß nicht wo sie die ganze Energie manchmal her nimmt. Ich werde es jetzt einfach mal versuchen, mal sehen wie weit wir kommen. Es ist ja auch nicht so, dass wir sie sofort alleine in ihrem Zimmer lassen wollen und es alles sofort funktionieren muss. Liebe Grüße

von bella2804 am 22.05.2015, 20:55



Antwort auf Beitrag von bella2804

Hallo, unserer hat sich nie ins Bett legen lassen, hat immer wie am Spieß geschrien, also haben wir ihn zum Einschlafen getragen oder sind auf dem Pezziball gewippt... mit 16 Monaten forderte er plötzlich von sich aus, im Bett zu liegen - dort ist er dann auch ewig rumgeturnt, die ersten Male fast zwei Stunden lang, irgendwann hat sichs auf rund eine Stunde inklusive Buch lesen eingespielt. Mittlerweile ist er 27 Monate alt und wir machen es nach wie vor so, dass wir uns gemeinsam mit ihm ins Bett legen und ihn in den Schlaf begleiten - in der Regel dauert es aber nur noch rund 30-45 Minuten inklusive Buch lesen! Eigentlich eine sehr sehr schöne gemeinsame Zeit abends im Bett. :)

von waitforit am 24.05.2015, 10:19