Teenies

Forum Teenies

Schülerleistungen

Thema: Schülerleistungen

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-08/bildungsmonitor-2018-schueler-leistungen-insm?page=10#comments Keine guten Nachrichten, vor allem für Bremen und NRW. Aber auch nicht für den Rest. Ich merke das auch, sogar bei den guten Studenten. Aber dann hoffe ich immer, dass sie irgendetwas anderes dafür besser können (ich weiß nur nicht so recht, was, evtl. Umgang mit sozialen Medien und den entsprechenden Endgeräten...). Schwimmen ist es jedenfalls nicht, das können heute auch immer weniger Kinder. Wenn ständig Stunden ausfallen, Inklusion und Integration ihren Tribut fordern, kommt das eben dabei heraus.

von tonib am 15.08.2018, 17:17



Antwort auf Beitrag von tonib

Hallo naja, diese Statistiken sind ja nicht allzu aussagekräftig, es steht ja auch schon gleich drin, dass die Zahl der Schulabbrecher wegen der Flüchtlingsquote gestiegen ist. Bei manchen Fächern habe ich auch das Gefühl, dass da wesentlich mehr geleistet werden muss als damals noch zu meiner Schulzeit. Mein Junior (14) kann sehr gut schwimmen, außerdem kann er hier im Betrieb schon super mitarbeiten (von sich aus, sein Hobby). Von daher sehe ich alles relativ entspannt. viele Grüße

von RR am 15.08.2018, 17:45



Antwort auf Beitrag von RR

und vor allem anders. meine hat sehr gute Noten die ich nicht immer gerechtfertigt finde neutral betrachtet ich finde früher wurde anders benotet. Auch ist nicht für jeden alles wichtig, RR ich denke mal Dein Sohn wird eher nicht studieren und wissenschaftlich arbeiten wollen dann ist es toll dass er im Betrieb mitarbeitet und praktisch veranlagt ist. Für andere Schüler ist das eher unwichtig da sie späterw as anderes machen werden - Darum finde ich das Bestreben alle gleich zu beschulen Haupt-Realschule, Gymnasium als Trennung abzuschaffen nicht wünschenswert. Ich fände es besser alle drei Schulformen zu haben und dazu eine Gesamtschule so dass Kinder und Eltern wählen können. Bei uns hats nur noch Gesamtschulen und Gymnasium und die Mathestunde müssen dann die mit Abiziel und Hauptschulziel gemeinsam bestreiten - die gleichen Leistungen bringen und die Lehrkräfte schwache uns starke Schüler getrennt zu fördern hat kaum eine Schule. dagmar

von Ellert am 15.08.2018, 19:17



Antwort auf Beitrag von Ellert

Ellert, das finde ich in HH auch doof, dass es nur noch Gym oder Stadtteilschule (2010 entstanden aus Gesamtschule, Aufbaugymnasium,Real und Hauptschule) gibt. Und da wir keine bindende Empfehlung haben, sind die Gymnasien die ersten 2 Jahre doch sehr, sehr voll.....das finde sehr viele Eltern schade...

von Maxikid am 16.08.2018, 08:57



Antwort auf Beitrag von tonib

Mich trifft das immer sehr, vermutlich wird sich später mal jeder über die Abis meiner Kinder kaputt lachen. Dabei ist das Niveau an unserer Schule gut und die Schüler konnten in bundesweiten Studien gut mithalten. Aber das interessiert ja keinen.

von stjerne am 15.08.2018, 17:52



Antwort auf Beitrag von stjerne

Wenn sie dann später woanders studieren, spielt das doch kein Rolle mehr. Bremer Uniabschluss würde ich allerdings meiden (weiß aber nicht, ob das für alle Fächer gilt).

von tonib am 16.08.2018, 07:59



Antwort auf Beitrag von tonib

Stimmt, ich konnte mit meinem Bremer Abitur problemlos mit bayerischen Kommilitonen mithalten. Und von der Bremer Uni werde ich schlicht deshalb abraten, weil ich es wichtig finde, dass man mal woanders hingeht. Zurückkommen kann man ja immer noch.

von stjerne am 16.08.2018, 08:04



Antwort auf Beitrag von stjerne

Keine Sorge, mein Mann hat ja sehr, sehr viel mit Studenten zu tun, aus allen Bundesländern......er erkennt keine Unterschiede. Und wenn, liegt das nicht an den Bundesländern.....

von Maxikid am 16.08.2018, 08:54



Antwort auf Beitrag von tonib

Na ja, Bayern steht ganz gut da (nach Sachsen und Thüringen), allerdings weiß ich auch nicht, an welcher Stelle Bayern beim letzten Mal war.

von Mehtab am 15.08.2018, 18:10



Antwort auf Beitrag von tonib

Ach, ich weiß nicht, ob ich das alles so ernst nehmen kann. Die Punkte, die in die Untersuchung eingeflossen sind, sind nicht kennzeichnend für alle Schüler des jeweiligen Bundeslandes. Allein die Zahl der Schüler, die von Bildungsarmut betroffen sind, dürfte in NRW hoch sein, wie Kinderarmut in den Großstädten dort auch. Dazu trägt natürlich auch der immer größer werdende Migrantenanteil hier bei. Und ob die Verfügbarkeit von Ganztagsschulen das Bildungsniveau hebt, bezweifle ich auch. Dass es immer mehr Schulabbrecher gibt oder junge Leute, die keinen Weg für sich finden, finde ich allerdings auch bedenklich. Wichtig, aber eben nicht direkt untersuchbar, finde ich die Soft Skills. Und da habe ich den Eindruck, dass die Schüler dahingehend heutzutage viel besser gefördert und gestärkt werden. Was das Schwimmen lernen betrifft, verstehe ich nicht, warum das die Schule leisten soll. Sollte das nicht primär Aufgabe der Eltern sein? Wie wäre es mit einer Studie zu Elternleistungen?

von Tai am 15.08.2018, 18:27



Antwort auf Beitrag von Tai

Es war zeitgleich ein Bericht in vielen Zeitungen, dass die Schüler kaum noch schwimmen können. Darum die Verbindung. Daran anschließend natürlich auch eien Diskussion, ob die Schule das leisten kann/soll oder ob das Aufgabe der Eltern ist. Eien Studie zu Elternleistungen würde riesige Unterschiede ergeben - da wäre es natürlich schön, wenn die Schulen das etwas ausgleichen könnten.

von tonib am 16.08.2018, 07:56



Antwort auf Beitrag von Tai

Ich bin zwar der Meinung, dass Schwimmen genauso zum Unterricht gehört wie andere Sportarten, aber in erster Linie sehe ich auch die Eltern in der Pflicht.

von Jayjay am 16.08.2018, 08:02



Antwort auf Beitrag von Tai

Hier haben alle Schüler ein Jahr Schwimmunterricht. Finde ich gut.

von stjerne am 16.08.2018, 08:06



Antwort auf Beitrag von Tai

Ich bin, ehrlich gesagt, immer erstaunt, wenn ich lese, dass Schwimmunterricht durch Schulen geleistet werden soll. Ich kenne das so nämlich gar nicht - selbst in meiner Kindheit gab es an keiner Schule hier Schwimmunterricht, das wurde von den Eltern immer privat organisiert bzw. man ging zum Schwimmverein.

von Salkinila am 16.08.2018, 10:53



Antwort auf Beitrag von Salkinila

echt, ich hatte während meiner Schulzeit Schwimmunterricht in der Schule: 1. , 3. 4. und 6. Klasse. Meine Kinder haben/hatten jeweils in der 3. ein Jahr Unterricht oder zur Hälfte in der 3. und 4. Klasse....viele andere Schule In Hamburg machen das auch. Früher gab es aber viel mehr Schwimmunterricht und auch Verkehrserziehung auf Verkehrsübungsplätzen gab es zu meiner Schulzeit in der Gs jedes Jahr....

von Maxikid am 16.08.2018, 11:01



Antwort auf Beitrag von Maxikid

Ich wohne auf dem Land, die Schulen befinden sich in der nächstgelegenen Kleinstadt, dort gibt es nur ein Freibad. Vielleicht lag es daran?

von Salkinila am 16.08.2018, 11:07



Antwort auf Beitrag von Salkinila

Das kann durchaus sein...wenn es nur ein Bad gibt, für viele Schulen, wird es ja sehr schwer...Bei Freunden in Dresden, hatte der Kindergarten sogar ein richtiges Schwimmbecken. Neben der Schule meiner Großen, liegt die Schule für Sehbehinderte auch mit eigenem Bad......neidisch bin....

von Maxikid am 16.08.2018, 11:13



Antwort auf Beitrag von Salkinila

Ich kenne es genau anders herum: Ich hatte die komplette Grundschulzeit hindurch Schwimmen, dann komplett in der 5., 7. und 9. Klasse. Ich habe es gehasst, weil ich es nicht gut konnte (vor allem die Techniken nicht) und es dann soooo oft war. Dennoch bin ich der Meinung, dass Schwimmen durchaus zum Unterricht gehört - quasi der Allgemeinbildung wegen, nur eben nicht so ausufernd wie bei mir damals. Aber grundsätzlich sollten erst mal die Eltern dafür sorgen, dass die Kinder schwimmen lernen.

von Jayjay am 16.08.2018, 12:22



Antwort auf Beitrag von Salkinila

Ich hatte auch von der ersten Klasse an Schwimmen. Bei uns war es normal, dass Kinder das Schwimmen in der Schule gelernt haben. 3/4 der Klasse konnte mit Beginn des Schwimmunterrichtes nicht schwimmen. Da war die Stadt aber noch kleiner und demzufolge wesentlich weniger Klassen zu "versorgen". Jetzt fängt der Schwimmunterricht bei uns ab der 3. Klasse an und geht auch nicht weiter als bis zur 6. Klasse. Wenn kein Bad in der Nähe der Schule ist, ist es klar dass es keinen Schwimmunterricht gibt. Und das wird immer mehr, weil Bäder teuer sind und viele Gemeinden die Bäder schließen wenn eine größere Sanierung ansteht. Nur das Problem mit den fehlenden Schwimmbädern und fehlenden Schwimmkursen haben die Eltern ja auch. Bei uns gibt es ewige Wartelisten für Schwimmkurse, es gibt einfach zu wenige. LG Inge

von IngeA am 21.08.2018, 06:54



Antwort auf Beitrag von tonib

Dafür werden die Abi-Schnitte immer besser... Ich habe mich in den vergangenen acht Jahren oft (aber nicht immer!) gewundert, für was sie gute Noten bekommen hat. Vor allem im Bereich Naturwissenschaften haben ja schon viele Professoren über das sinkende Niveau der Studienanfänger geklagt.

von Jayjay am 16.08.2018, 08:05



Antwort auf Beitrag von tonib

Ich denke schon das heutezutage durch die ständige Medienutzung viel “reales“Leben und lernen verlorengeht. Die Konfrontation mit der Praxis fehlt,das wirkt sich sozial aus und eben auch auf das körperliche.Oberflächliches rückt in den Vordergrund, das Leben wird gepostet und soll geliked werden. Sicher sind aber auch Lehrermangel,Elternwille und Inklusion Störfaktoren. Dennoch bin ich zuversichtlich das the next Generation ihren Weg finden wird. Intellekt und Charakter lassen sich nicht so leicht verbiegen und es wird jeder seinen Fähigkeiten entsprechen seine Nische finden.

Mitglied inaktiv - 16.08.2018, 11:56



Antwort auf Beitrag von tonib

Ich habe eher den Eindruck, dass viele Themen nur angerissen werden und Zusammenhänge oft gar nicht begriffen werden. Ich höre auch von Lehrerseite öfter, dass der Frontalunterricht bessere Ergebnisse erzielt.M.E. fehlt Fachwissen und die Allgemeinbildung ist sehr begrenzt. Ja, man wundert sich. Tolle Abiturnoten und überall Schwachstellen.

von Brummelmama am 19.08.2018, 14:16