Zehn bis Dreizehn

Forum Zehn bis Dreizehn

erfahrungen gesucht: hat hier jemandes kind ohne ein anderes zu kennen auf die

Thema: erfahrungen gesucht: hat hier jemandes kind ohne ein anderes zu kennen auf die

weiterführende schule gewechselt? wie war das für euer kind, hat es schnell freunde gefunden oder kommen die kinder meist im mehrfachpack von den grundschulen? mein sohn, jetzt 5.kl., wird voraussichtlich von der waldorfschule aufs gymnasium wechseln. er möchte das schon auch, hat aber angst seine freunde zu verlieren und ist deshalb traurig. die schulfreunde kennt er im mindesten seit der 1. klasse, einen von geburt an und zwei seit er anderthalb war. sprich, da ist schon viel kinder-weg gemeinsam gegangen worden. die kinder wohnen über das gesamte stadtgebiet und noch weiter verstreut; manche freundschaft wird sich daher aufrechterhalten lassen, andere eher nicht. in neuen gruppen ist mein sohn schüchtern und zurückhaltend, also jetzt nicht der typ der mit einer hallo-hier-bin-ich-ausstrahlung daherkommt.

von mama.frosch am 11.02.2014, 10:27



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

also die 5. wiederholen

von mama.frosch am 11.02.2014, 10:31



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Meine Tochter hat alleine auf ihr Wunschgymnasium gewechselt. Die restliche Clique blieb zusammen und ist in einer Klasse auf dem anderen Gymnasium. Sie kannte niemand und ist eher schüchtern. Wir haben uns riesige sorgen gemacht!!! Wobei sie es ja so wollte. Die Clique war auch sauer und keiner konnte verstehen wieso sie auf die andere Schule will. Es gab schon am Ende der vierten Klasse kleine zickereien deswegen. Aber meine Tochter setzte sich durch und stand zu ihrer Meinung und ihrem Wunsch. Sie trifft ihre beste Freundin sehr oft, mit einigen ist sie auch im Verein, die dass man sich da auch einmal die Woche mind sieht. Die anderen unregelmäßig . In der neuen Schule musste sie am Anfang in Sport eine Gruppe bilden und sie nahm sich ein Herz und ihren mit zusammen und fragte ein Mädchen was auch alleine dastand , ob sie zusammen eine Gruppe sein wollen. Das Mädchen war froh und seitdem sind die zwei befreundet. Sie sitzen zusammen und verstehen sich gut. Trotzdem verabredet sie sich kaum mal mit neuen Freunden. Auch die anderen haben ihre Gewohnheiten behalten. Sie treffen sich nach wie vor mit den besten Freunden , oder der alten Clique. Ob und wann es sich ändert weiß ich nicht, Bei uns ging es jedenfalls gut und die Angst war völlig umsonst. Die Lehrer schauen ja auch schon etwas am Anfang das die Kinder Gruppen arbeiten machen, damit sie sich kennenlernen. Viel Glück !

von Tan74 am 11.02.2014, 10:45



Antwort auf Beitrag von Tan74

Also mein Sohn "kannte" nur ein Mädchen mit dem er aber in seiner Grundschulklasse schon nix zu tun hatte. Haben uns auch so unsere Gedanken gemacht. Denn auch er ist schüchtern wenn er die Kinder nicht kennt. Ob das Mädchen überhaupt in seine Klasse wieder kommt, wussten wir auch erst am Tag der Einschulung. Er hat sich super integriert. Er fühlt sich dort sehr wohl und hat schon ein paar mal gesagt, das er froh ist nicht mehr in der Grundschule zu sein. In die 5. kommen ja alle Kinder neu rein. Das ist wesentlich einfacher als wie wenn man mitten im Schuljahr auf eine neue Schule kommt. Bei meinem Sohn gab es in der ersten Woche nur Klassenlehrerunterricht um die Schule und die neue Klasse kennenzulernen.

von Mama030509 am 11.02.2014, 10:53



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Mein Sohn ist nach der Grundschule auch als einziger auf das Gymnasium gewechselt. Er kannte niemanden in der neuen Schule und war am ersten Tag sehr aufgeregt. Er hat aber sehr schnell neue Freunde gefunden, obwohl er auch zu den zurückhaltenden Kindern gehört. Zu seinen früheren Freunden hat er keinen Kontakt mehr, obwohl sie in der Nähe wohnen. Aber da sind die Interessen inzwischen zu verschieden. Jetzt ist er 7. Klasse und froh, dass er sich für diese Schule entschieden hat.

von fünferbande am 11.02.2014, 10:50



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Mein Sohn hat mit 5. Klasse auch ganz alleine gewechselt und es ist alles bestens gelaufen, obwohl ICH ein wenig "Bauchweh" davor hatte. Ein Mädchen aus seinem ehemaligen Kindergarten war dann auch noch in der Klasse, aber die beiden hatten ansonsten keine Beziehung zueinander. Der Junge, mit dem er am 2. Schultag "zusammen gesetzt" wurde, ist bis heute sein bester Freund geblieben.

von Alexa1978 am 11.02.2014, 11:11



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Wir haben unsere Tochter damals mit Absicht auf ein Gymi und mit Absicht in eine seperate Klasse. In der Grundschule wurde sie leider von den ganzen Mädchen derbe gemobbt. Wir haben uns auch extrem Sorgen gemacht - aber seither ist sie ein neues Kind. Sie hat ganz schnell Anschluss gefunden - obwohl sie auch eher schüchtern ist. Alle Mädchen in der Klasse halten zusammen und es ist echt toll. Ich glaub wir Erwachsene machen uns da mehr Sorgen als die Kinder.

von Sonneblume200208 am 11.02.2014, 11:36



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Bei meiner Tochter ist es mit dem Schulwechsel bisher total schief gegangen, obwohl sie sehr kontaktfreudig und offen ist. Man kann es also nicht vom Typ abhängig machen. Vielleicht kann er mal Probeunterricht machen, um zu gucken, wie die neue Klasse so ist? Eine Freundin meiner Tochter hat den umgekehrten Weg gewählt (auf die Waldorfschule), die hatte da erstmal einen Schnuppertag.

von stjerne am 11.02.2014, 11:43



Antwort auf Beitrag von stjerne

Bei meinem Sohn lief es die ersten beiden Monate katastrophal. Er kannte niemanden und kam auf die wahnwitzige Idee, dass die anderen ihn mögen, wenn er lustig ist. Er hat sich zum Klassenclown mit Idiotenqualitäten entwickelt. Die anderen waren total genervt von ihm und es folgten Ärgereien, Streit und sogar Handgreiflichkeiten. Es war ganz schlimm, mit viel Arbeit von mir, den Lehrern, den anderen Eltern und natürlich den Kindern konnte das aber aufgelöst werden. Seit kurz vor Weihnachten ist er gut angekommen und es läuft wirklich gut. Wir hatten uns schon über altnative Schulen informiert, die Lehrer hatten ihn fast abgeschrieben..

von KKM am 11.02.2014, 11:56



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Ich habs selber gemacht, sogar drei mal auf der weiterführenden Schule Freundschaften werden überbewertet finde ich, ausserdem gibts auf der neuen Schule viele Kinder die auch neue Freunde suchen Die Art der Ausstrahlung ist dabei nicht so erheblich. mit meiner "Hallo! Hier bin ich jetzt!" mochte mich nicht jeder. Und ruhige Neue können sehr anziehend wirken.

von Pamo am 11.02.2014, 12:03



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Hallo, da er ja wie alle einen Neustart in der 5. Klasse machen wird, nimmt das schonmal viel von der "Schärfe". ich schätze eher, dass er mit der anderen Art des Unterrichts und des Schulalltags zu kämpfen haben wird. Das wäre in meinem Auigen die größere Herausforderung... Viele Grüße Désirée

von desireekk am 11.02.2014, 12:21



Antwort auf Beitrag von desireekk

deshalb haben wir ihn auch für die 5.klasse angemeldet und nicht die 6. so hat er stofflich teilweise einen kleinen vorsprung und kann sich ins andere schulsystem einfinden und kommt eben auch in eine klasse, die sich erst noch finden muss.

von mama.frosch am 11.02.2014, 13:21



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Hallo, von der weiterführenden Schule kann ich noch nicht berichten. Unser Sohn hat aber in der 3. Klasse die Schule gewechselt ohne groß jemanden zu kennen. Hat sich aber bereits am 1. Tag gut zurecht gefunden. Allerdings hat er aber auch schon bereits vorher schon jemand durch Veranstaltungen (Ferienpass + Sport) gesehen. Vielleicht ist das für euch auch eine Möglichkeit, da schon Anschluß zu finden. Generell denke ich, dass es in der weiterführenden Schule nicht so schlimm wird, weil sich da viele Freundschaften neu bilden. Nicht alle Gruppen kommen gemeinsam in eine weiterführende Schule. Gerade da bildet sich alles neu. LG coryta

von coryta am 11.02.2014, 12:34



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Meine Tochter sagt selber, sie ist total froh als einzige in die neue Schule gewechselt zu haben, denn so hätte sie sich nie auf alle anderen (die auch alleine waren) eingelassen. Diejenigen, die mit Freundin angefangen haben, waren die erste Zeit nur und ausschließlich mit ihr zusammen und haben wohl einiges verpasst. So meine Tochter. Aber das muss ja nicht auf deinen Sohn passen.

von Loraley am 11.02.2014, 13:06



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Mein Mittlerer ging alleine in die 5. Klasse, weil er in die Musikklasse wollte. Nach den Herbstferien war alles normal, easy, gute Kontakte. Er ist auch zurückhaltend. Schade finde ich, dass er zu den guten Grundschulfreunden, die jetzt in der Parallelklasse sind, keinen Kontakt mehr hat.

Mitglied inaktiv - 11.02.2014, 13:55



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Hallo, unser ist zum Gymansium gewechselt, und es war kein Junge dabei, den er kannte. Er ist ziemlich schüchtern, und findet auch nicht sehr leicht Anschluss. Ich glaube, den hat er bis heute nicht so recht gefunden. Ich denke so oft, im Nachhinein, dass ich so etwas nie wieder machen würde, wenn ich nochmals davor stehen könnte. Tja, der Zug ist abgefahren. Aber jedes Kind ist auch anders.

von ak am 11.02.2014, 14:34



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

das ist doch das gleich in grün. ich selber bin mit meiner familie in der 5. klasse 50 km verzogen. und kam natürlich an eine schule, in der ich niemanden kannte. war kein problem.

von mams am 11.02.2014, 15:20



Antwort auf Beitrag von mams

nee, kann ich nicht so sagen. Mein Großer musste in der 3. Klasse die Schule wechseln und kannte niemanden. Hat sich die letzten 2 Jahre nicht sooooo besonders wohl gefühlt. Dann hatte er natürlich wieder Bammel zum Wechsel in die 5. Aber das war was ganz anderes, eben weil ALLE neu waren. Es ist also schon ein Unterschied, ob man "alleine" in die 5. eingeschult wird, oder ob man einfach so zwischendurch wohin kommt wo man niemanden kennt.

von Mama030509 am 11.02.2014, 15:24



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Ging ohne Probleme, hat sofort Anschluss gefunden.

von glückskinder am 11.02.2014, 18:22



Antwort auf Beitrag von glückskinder

Dann sind es ja wirklich Glückskinder. Das freut mich ehrlich für Dich - Sei froh darüber. Wie schon geschrieben, jedes Kind ist anders.

von ak am 11.02.2014, 19:23



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

andere Stadt gezogen ,sie kannte hier niemanden. Alles hat super geklappt ( sie ist auch auf Gymnasium, war sehr schuechtern, aber Freunde hatte sie immer leicht gefunden, besser gesagt , immer sind die anderen kinder auf sie zugegangen, da hatte/ hat sie immer schon Glueck gehabt).

von adama am 12.02.2014, 19:52



Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Ich habe damit zwar (noch) keine Erfahrung, aber wir ziehen im Sommer von Norddeutschland nach Bayern um und meine Große wird dann in die 5. Klasse aufs Gymnasium gehen und auch keinen kennen. Sie ist deswegen schon aufgeregt und tut sich mit der Vorstellung schwer. Allerdings knüpft sie normalerweise schnell Kontakte, daher hoffe ich, dass sie schnell Anschluss findet. LG Milly

von MillyKakao am 14.02.2014, 09:36